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San Pedro de Atacama

Der Star unter all den außergewöhnlichen Ortschaften jedoch ist eine uralte Siedlung, die immer noch so aussieht wie vor mindestens hundert Jahren. Die liebliche Flussoase San Pedro de Atacama ruht in einem grünen Vegetationsbett inmitten eines Kranzes aus indianischen Gemeinden, sogenannten "ayIlos". Hier wird einem Architekturstil gehuldigt, der sich schlicht als der brauchbarste für diese staubtrockene Gegend erwies. Kleine Häuserwürfel aus luftgetrockneten Lehmziegeln werden mit einem Dachgerüst aus strohgepolstertem Kaktusholz versehen, die Fenster bekommen Läden aus Kaktusholz. Um die glühende Wüstensonne und die nächtliche Kühle auszusperren, bleiben die Hausöffnungen klein dimensioniert.

Ein Modell aus dem 17. Jahrhundert ist an der pfefferbaumbestandenen kleinen Plaza von San Pedro zu bestaunen, und alle anderen Häuser ähneln sich wie ein Ei dem anderen. Auch die schöne Altiplano-Kirche reiht sich nahtlos ein, das Gotteshaus steht seit dem 18. Jahrhundert, der dreistufige Glockenturm seit 1964. Im Innern sieht es aus wie in einer

Heiligen-Puppenstube mit Theaterbühnenvorhängen.

Im Museo Antropológico von San Pedro wird ein prachtvoller Schatz indianischer Vergangenheit gehütet. Gustave Le Paige, belgischer Jesuitenpadre in den 50er Jahren nach San Pedro versetzt, entdeckte bei seinen Spaziergängen Keramikscherben und Urnen. Daraus entstand eines der wichtigsten Museen des Landes. Heute kümmert sich die Universidad del Norte in Antofagasta um die 38.000 Stücke, die freilich nicht alle ausgestellt sind, aber der Wissenschaft zur Verfügung stehen.

Kirche, Lehmhäuschen und indianisches Siedlungswesen bilden nur einen Teil der Attraktionen von San Pedro. Unter der gebieterisch schönen Kulisse des Licancabur (5.916 Meter) reiht sich eine landschaftliche Kostbarkeit an die nächste, und San Pedro, das trotz seiner weltabgeschiedenen Grazie leicht erreichbar ist, bietet eine reizvolle lnfrastruktur. Die

Gässchen aus roter Erde glättet kein Pflaster, größere Steinbauten würden die Atrnosphäre verschandeln. Also bemühen sich alle, die anmutige Archaik architektonisch zu bewahren und zu unterstützen.

Eigentlich ruhte der Boden um San Pedro einmal auf dem Meeresgrund. Durch die Aufwerfungen des jungen Andengebirges liegt er jetzt hier, und Muschelschalen glänzen auf dem Sand, Salzkrusten mustern ihn wie zarte Spitze. Der weiche Boden auf 2.500 Meter Höhe ist der Erosion preisgegeben, und Wind und Sonne haben ihn geschliffen und gemeißelt bis das Valle de Ia Luna zum Vorschein kam. Das Mondtal besteht aus Sanddünen, wie man sie vom Strand her kennt, und den aberwitzigsten Steinforrnationen, die je nach Lichteinfall unterschiedliche Rollen spielen. Das Repertoire ist groß: Zinnsoldaten, Tannen, Jungfrauen und Wächter stehen auf dem Spielplan. Besonders eindrucksvoll zeigen sich die stummen Steine zur Abenddämmerung.

Ganz früh oder ziemlich spät am Nachmittag ist auch die am besten geeignete Zeit für einen Besuch des riesigen Salar de Atacama mit seinen Flamingokolonien. Und mitten in der Nacht bricht auf, wer beim allmorgendlichen Spektakel der Tatio-Geysire auf 4.300 Meter Höhe dabeisein will. Die ersten Sonnenstrahlen schmelzen die Eisschicht auf den unterirdischen heißen Quellen, die dann fontänengleich in die Höhe schießen.

Die Gegend um San Pedro

Weitaus abgelegener als San Pedro de Atacama sind einzelne winzige Örtchen auf dem altiplano (Hochland) und zwischen die Kuppen der Kordillere gestreut, die vom Ackerbau und der Schafzucht leben und ihr eigenes Brauchtum bewahren, wie z.B. Caspana. Während hier die Einwohner das Frühlingsfest mit einem traditionellen Lammschlachten feiern und ein Glockenturm aus dem 17. Jahrhundert der Sonne trotzt, regiert einige Kordillerenkuppen weiter modernste Technologie. Der Welt größter Kupfertagebau lagert in einem geköpften Berg auf 2.850 Metern, dem cielo abierto, dem offenen Himmel, wie die Chilenen ihn nennen. Die Mine Chuquicamata nahm 1911 den Betrieb auf und wird erst im nächsten Jahrtausend zu ihrer vollen Tiefe von einem Kilometer ausgeschöpft sein. Jährlich werden hier 600.000 Tonnen feinsten Kupfers produziert. Man kann sie besichtigen.

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Reiseroute


Unterbringung

 

Cafayate Wine Resort (Cafayate)

Das Wine Resort liegt in der Stadt Cafayate 3 km vom Hauptplatz an der Straße 25 de Mayo auf dem Weg nach Divisadero.

Es wurde auf einem Weingut am Fuß des mächtigen Bergs San Isidro erbaut. Die Zimmer geben auf eine großzügige Balkon-Galerie mit Blick auf die Weinberge und die Granitberge der Cafayate-Schlucht.


 

Solar de la Plaza (Salta)

Das Hotel Solar de la Plaza liegt in der Provinz Salta, im Nordwesten von Argentinien, nur 2 Flugstunden von Buenos Aires entfernt. Es befindet sich an der Straße Juan M. Leguizamón 669 in Salta, gegenüber des Platzes General Güemes, auch Legislaturplatz genannt. Nur vier Blocks vom kommerziellen und finanziellen Zentrum dieser Stadt und der traditionellen Plaza 9 de Julio entfernt, an der die Kathedrale und das alte Rathaus liegen. Der internationale Flughafen Martín M. de Güemes ist nur 9 km entfernt.

Das Hotel hat dreißig Zimmer. Alle sind mit typischer regionaler Handwerkskunst aus Eisen, verschiedenen Hölzern, Alpaka, usw. ausgestattet. Jedes Zimmer verfügt über Satellitenfernsehen, Minibar, Internetanschluss, individuell einstellbarer Klimaanlage und Heizung, Safe, magnetische Schlüssel, Zimmerservice und alle Einzelheiten, die den Ferien- und Geschäftsreisenden den Aufenthalt komfortabel und angenehm gestalten.

Im historischen Haus mit Eisengittern, antiken Möbeln, Täfelung, Holzböden mit unterschiedlichen Zeichnungen in jedem Zimmer und in regionalen Hölzern, wie Lapacho, Nussbaum, Buchsbaum, Chinarinde, Cocal, usw., mit Vitrinen mit regionalen Artikeln aus Alpaka und den markanten Kaminen, stechen besonders die zwei Suiten des Hotels und die beiden Superior-Zimmer herv


 

Selva Montana (San Lorenzo)

San Lorenzo liegt in der unmittelbaren Nähe der Stadt Salta im Nordosten des Lermatals nur 8 km von der Plaza 9 de Julio entfernt. Dieses Ackerland war Zeuge der Zeit der Jesuiten, die hier zu den ersten Kolonisatoren der Region gehören. 1916 wurde der erste Gemeinde gegründet, zu der die Ortschaften von San Lorenzo, Las Costas, La Ciénaga, La Verbena, Atocha, La Lonja und El Ceibal gehören.

Das Dorf wird von seinen Einwohnern sehr geliebt, was an den gepflegten Straßen und der edlen Architektur seiner Häuser erkennbar ist.

Es ist zudem ein historischer Ort. Am 20. Februar 1813 fand in der Umgebung die Schlacht von Salta statt, bei der der königliche General Castañares kapitulierte und die einzigartige Armee der blauen Ponchos, die hauptsächlich aus Damen von Salta bestand, unter dem Kommando von Martina Silva de Gurruchaga zum ersten Mal in Erscheinung trat.

All dies und die magischen Landschaften machen aus San Lorenzo einen Ort, an dem man wohlverdiente Erholung und den nahen Kontakt mit der gesegneten Natur Saltas findet.


 

Rincon de Fuego (Tilcara)

Rincón de Fuego liegt in Tilcara, wenige Blocks vom Platz Alvarez Prado entfernt.

Die Hostería ist ein bezaubernder Ort, der eine besondere Erfahrung bietet: Den vom Feuer gebrannten Lehm, der in jedem Zimmer die Steine zusammenhält und eine besondere Atmosphäre der Entspannung und Ruhe ausstrahlt.


 

Posada de Luz (Tilcara)

Das Gästehaus verfügt über 6 schlicht eingerichtete Zimmer.

Sie wurde mit in der Region verfügbaren Materialien und Techniken erbaut: das Fundament aus Stein,

die Wände aus Lehmziegeln, das Dach aus verwebtem Schilfrohr, das mit einer Lehmschicht bedeckt wird.


 

Hotel Altiplanico (Atacama)

Das Hotel Altiplánico lädt zur Meditation und zum Fühlen der immensen Weite der Wüste von Atacama ein. In guter Lage auf einem großen Grundstück am Dorfrand gelegen, bietet das Hotel einen idealen Ort der Entspannung, nicht weit vom Geschehen aber doch eingetaucht in die Ruhe der ländlichen Umgebung.

Alle Hotelzimmer verfügen über eine Terrasse mit Blick nach Osten auf die Andenkette. Durch die raffinierte Bauweise der Zimmer bewahrt jede Terrasse ihre Intimität.

Die Innenausstattung wurde sorgfältig ausgewählt, indem heimische Elemente mit Gegenständen aus der ganzen Welt kombiniert werden und zu einer harmonischen aber einzigartigen Atmosphäre verschmelzen.

Jedes Zimmer verfügt über ein privates Badezimmer mit heißem Wasser und mit aufbereitetem Trinkwasser für die Gäste.


 

Hotel Kimal (Atacama)

Das Hotel Kimal ist ein Labyrinth aus Strukturen aus Vulkangestein und Lehmziegeln.

Es liegt im Zentrum des Dorfs San Pedro de Atacama, nur wenige Schritte vom Platz entfernt.

Neben der Schönheit und der warmen Atmosphäre dieses Hotels besticht auch der ausgezeichnete Service: Schwimmbad, Wellness mit Hydromassagen, Telefon, Minibar, Wäschedienst, Zimmerservice und das hervorragende Restaurant Paacha, das neben Cafeteria und Bar auch eine ausgezeichnete Küche mit internationalen und regionalen Gerichten bietet.

Das exquisite Frühstücksbuffet mit Früchten, Torten und frischen Fruchtsäften wird am Schwimmbecken in entspannter und edler Atmosphäre serviert.


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Incrita en el registro mercantil de barcelona al folio 114 del tomo 26394 hoja numero B-102168