Im Gegensatz zu Patagonien, wo die Natur der große Star ist, zeichnet sich der Nordwesten vor allem durch seine Kultur aus.
Salta (Stadt)
Der koloniale Charakter macht die Hauptstadt der Provinz Salta zu einem der interessantesten Orte des Nordens. Versäumen sollte man nicht, die Kirche San Francisco, das Kloster San Bernardo, das Museum des Cabildo und die Kathedrale, zu besuchen. Bei einem nächtlichen Spaziergang durch die Balcarce-Straße kann man zusammen mit den Salteños das nächtliche Leben genießen. Hier findet man Restaurants, Cafés und Live-Musik bis zum frühen Morgen. Und probieren sollte man auf jeden Fall die berühmten "Empanadas" - gefüllte Teigtaschen - von Salta.
Valles Calchaquíes
Die Calchaquíes-Täler reichen von La Poma im Norden Saltas bis nach Punta de Balasto in der Provinz Catamarca, aber meist versteht man darunter den Abschnitt zwischen den Orten Cachi und Cafayate. Die Reise beginnt in Salta und führt über einen steilen, kurvenreichen Weg - die "Cuesta del Obispo" - in grüner Landschaft nach Piedra del Molino auf 3.340 m Höhe. Vorbei an den farbigen Steinskulpturen der Schlucht Quebrada de las Conchas führt die Route nach Salta zurück.
Cachi
Cachi war eine wichtige Stadt in den Valles Calchaquíes. In der Sprache der Quechua bedeutet "Cachi" Salz. Das Salz war eine wichtige Handelsware der Gegend. Zwar kann man heute die Reste der präkolombinen Kulturen nur in Museen und sehr wenige Spuren in Orten wie Las Pailas oder Las Trancas besichtigen, dort gibt es noch Reste ältester Kolonialarchitektur, die von den Ecktüren mit scharfen Winkeln zeugen, die üblich waren, bevor man zu den abgeschrägten Hausecken an Straßenkreuzungen ("Ochava") überging.
Seclantás und Molinos
Die Altstadt von Molinos zeigt noch den Kern der Kultur der Valles Calchaquíes. Der Ort liegt auf halbem Weg zwischen Cachi und Cafayate und wurde durch die Entfernung vor dem Vordringen des Massentourismus geschützt. Das Hotel Hostal de Molinos bewahrt noch völlig die Aura seiner zweihundertjährigen Geschichte. In diesem Gebäude gegenüber der schönen Kirche San Pedro Nolasco, in der sich die Besucher ins 17. Jahrhundert versetzt fühlen, lebte der letzte spanische Gouverneur.
Cafayate
Cafayate ist eine Stadt voller Leben. Hier findet man Weinkellereien, Vinotecas, gute Kunsthandwerksgeschäfte und vor allem den Zugang zur Schlucht Quebrada de las Conchas. Man sollte die Felsformationen der "Garganta del Diablo" (Teufelsschlund) und "El Anfiteatro" mit seiner unglaublichen Akkustik besuchen.
Der Zug zu den Wolken
Er führt zu einem Eisenbahnviadukt, einer großartigen Ingenieursleistung mit einer Länge von 24 m und einer Höhe von 63 m, das 1948 eingeweiht wurde. Der Zug klimmt immer weiter empor bis nach San Antonio de los Cobres, während der Kolonialzeit Haupstadt des Gouvernements Los Andes. Von hier aus fehlen nur noch wenige Minuten bis zum Viadukt, wo der 217 km lange Reiseweg endet. Die Ankunft an dieser Stelle, wo die Bewohner die Reisenden erwarten, wird wie ein Fest gefeiert.
Die Puna
Unter Puna versteht man eine Hochebene auf etwa 3.500 bis 4.000 m über dem Meeresspiegel. Der Begriff bezeichnet allerdings auch den Sauerstoffmangel, der die Höhenkrankheit "Sorroche" verursacht, deren typische Symptome Kopfschmerzen, Schweregefühl und Übelkeit sind. Nicht jeder leidet unter ihr, sollte man aber die Symptome verspüren, dann braucht der Körper lediglich Zeit zur Anpassung.
Die Schlucht Quebrada de Humahuaca
Es handelt sich um ein enges, trockenes Tal im Nordwesten, das das Zentrum der Provinz Jujuy in Nord-Südrichtung durchschneidet und zum Naturerbe der Menschheit gehört. Auf einer Länge von 155 km wird es von einer vielfarbigen Bergkette begrenzt. Man sagt, die Quebrada sei "nicht allein" und ihr entströme eine starke Spiritualität, die die Schönheit dieser farbigen Landschaft voller Kandelaberkakteen und verstreuten Dörfchen unterstreiche, in denen noch Nachkommen der verschiedenen, ursprünglichen Völker leben. Das Erbe der Vorfahren ist noch heute in den Bräuchen der Bewohner lebendig.
Iruya
Der Ort auf einer Höhe von 2.780 m gehört nicht zur Quebrada, aber er wurde berühmt durch seine kleine Kapelle (aus dem Jahr 1753), deren Glockenturm mit blauer Kuppel sich malerisch von der Bergkulisse abhebt. Die Fahrt von Humahuaca aus dauert nahezu drei Stunden, da der Weg über ungefestigte Gebirgsstraßen führt. Auf 4.000 m Höhe überquert man die Grenze zwischen den Provinzen Jujuy und Salta: von da ab geht der Weg abwärts nach Iruya.
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Reisen und Expeditionen nach Patagonien
Cafayate Wine Resort (Cafayate)Das Wine Resort liegt in der Stadt Cafayate 3 km vom Hauptplatz an der Straße 25 de Mayo auf dem Weg nach Divisadero. Es wurde auf einem Weingut am Fuß des mächtigen Bergs San Isidro erbaut. Die Zimmer geben auf eine großzügige Balkon-Galerie mit Blick auf die Weinberge und die Granitberge der Cafayate-Schlucht. |
Solar de la Plaza (Salta)Das Hotel Solar de la Plaza liegt in der Provinz Salta, im Nordwesten von Argentinien, nur 2 Flugstunden von Buenos Aires entfernt. Es befindet sich an der Straße Juan M. Leguizamón 669 in Salta, gegenüber des Platzes General Güemes, auch Legislaturplatz genannt. Nur vier Blocks vom kommerziellen und finanziellen Zentrum dieser Stadt und der traditionellen Plaza 9 de Julio entfernt, an der die Kathedrale und das alte Rathaus liegen. Der internationale Flughafen Martín M. de Güemes ist nur 9 km entfernt. Das Hotel hat dreißig Zimmer. Alle sind mit typischer regionaler Handwerkskunst aus Eisen, verschiedenen Hölzern, Alpaka, usw. ausgestattet. Jedes Zimmer verfügt über Satellitenfernsehen, Minibar, Internetanschluss, individuell einstellbarer Klimaanlage und Heizung, Safe, magnetische Schlüssel, Zimmerservice und alle Einzelheiten, die den Ferien- und Geschäftsreisenden den Aufenthalt komfortabel und angenehm gestalten. Im historischen Haus mit Eisengittern, antiken Möbeln, Täfelung, Holzböden mit unterschiedlichen Zeichnungen in jedem Zimmer und in regionalen Hölzern, wie Lapacho, Nussbaum, Buchsbaum, Chinarinde, Cocal, usw., mit Vitrinen mit regionalen Artikeln aus Alpaka und den markanten Kaminen, stechen besonders die zwei Suiten des Hotels und die beiden Superior-Zimmer herv |
Selva Montana (San Lorenzo)San Lorenzo liegt in der unmittelbaren Nähe der Stadt Salta im Nordosten des Lermatals nur 8 km von der Plaza 9 de Julio entfernt. Dieses Ackerland war Zeuge der Zeit der Jesuiten, die hier zu den ersten Kolonisatoren der Region gehören. 1916 wurde der erste Gemeinde gegründet, zu der die Ortschaften von San Lorenzo, Las Costas, La Ciénaga, La Verbena, Atocha, La Lonja und El Ceibal gehören. Das Dorf wird von seinen Einwohnern sehr geliebt, was an den gepflegten Straßen und der edlen Architektur seiner Häuser erkennbar ist. Es ist zudem ein historischer Ort. Am 20. Februar 1813 fand in der Umgebung die Schlacht von Salta statt, bei der der königliche General Castañares kapitulierte und die einzigartige Armee der blauen Ponchos, die hauptsächlich aus Damen von Salta bestand, unter dem Kommando von Martina Silva de Gurruchaga zum ersten Mal in Erscheinung trat. All dies und die magischen Landschaften machen aus San Lorenzo einen Ort, an dem man wohlverdiente Erholung und den nahen Kontakt mit der gesegneten Natur Saltas findet. |
Rincon de Fuego (Tilcara)Rincón de Fuego liegt in Tilcara, wenige Blocks vom Platz Alvarez Prado entfernt. Die Hostería ist ein bezaubernder Ort, der eine besondere Erfahrung bietet: Den vom Feuer gebrannten Lehm, der in jedem Zimmer die Steine zusammenhält und eine besondere Atmosphäre der Entspannung und Ruhe ausstrahlt. |
Posada de Luz (Tilcara)Das Gästehaus verfügt über 6 schlicht eingerichtete Zimmer. Sie wurde mit in der Region verfügbaren Materialien und Techniken erbaut: das Fundament aus Stein, die Wände aus Lehmziegeln, das Dach aus verwebtem Schilfrohr, das mit einer Lehmschicht bedeckt wird. |
Hotel Altiplanico (Atacama)Das Hotel Altiplánico lädt zur Meditation und zum Fühlen der immensen Weite der Wüste von Atacama ein. In guter Lage auf einem großen Grundstück am Dorfrand gelegen, bietet das Hotel einen idealen Ort der Entspannung, nicht weit vom Geschehen aber doch eingetaucht in die Ruhe der ländlichen Umgebung. Alle Hotelzimmer verfügen über eine Terrasse mit Blick nach Osten auf die Andenkette. Durch die raffinierte Bauweise der Zimmer bewahrt jede Terrasse ihre Intimität. Die Innenausstattung wurde sorgfältig ausgewählt, indem heimische Elemente mit Gegenständen aus der ganzen Welt kombiniert werden und zu einer harmonischen aber einzigartigen Atmosphäre verschmelzen. Jedes Zimmer verfügt über ein privates Badezimmer mit heißem Wasser und mit aufbereitetem Trinkwasser für die Gäste. |
Hotel Kimal (Atacama)Das Hotel Kimal ist ein Labyrinth aus Strukturen aus Vulkangestein und Lehmziegeln. Es liegt im Zentrum des Dorfs San Pedro de Atacama, nur wenige Schritte vom Platz entfernt. Neben der Schönheit und der warmen Atmosphäre dieses Hotels besticht auch der ausgezeichnete Service: Schwimmbad, Wellness mit Hydromassagen, Telefon, Minibar, Wäschedienst, Zimmerservice und das hervorragende Restaurant Paacha, das neben Cafeteria und Bar auch eine ausgezeichnete Küche mit internationalen und regionalen Gerichten bietet. Das exquisite Frühstücksbuffet mit Früchten, Torten und frischen Fruchtsäften wird am Schwimmbecken in entspannter und edler Atmosphäre serviert. |